Bestandsaufnahme zum Jahresende

Ich reibe mir verwundert die Augen, wenn ich auf den Kalender blicke: Hat das Jahr 2016 nicht gerade erst angefangen? Und jetzt brennt schon die dritte Kerze auf dem Adventskranz. Was ist aus Ihren Vorsätzen, Zielen oder Plänen geworden, die Sie sich vielleicht zu Jahresbeginn vorgenommen hatten? Was ist gut gelaufen in diesem Jahr? Welche Krise haben Sie eventuell durchlaufen, die sich allmählich zu einem Wendepunkt in Ihrem Leben herauskristallisiert? Zeit für meine persönliche Bestandsaufnahme, die Sie inspirieren mag, Ihren Jahresrückblick schriftlich zu verfassen.

Lass es sprießen - Eine Metapher zu Berufung und Interessen

Neulich unterhielt ich mich auf einer Veranstaltung mit einem anderen Besucher über das Thema Berufung. Er sagte, Berufung oder Bestimmung höre sich für ihn so passiv an; so als ob eine höhere Gewalt darauf Einfluss hätte. Und überhaupt, für ihn gäbe es nicht DIE eine Berufung, sondern mehrere Möglichkeiten, die man aktiv ausgestalten müsse. Mmmmh, das warf bei mir einige Fragen auf und gab mir wieder viel zu denken: Was verstehe ich unter Berufung? Ist sie wirklich passiv oder liegt es nur am Wort? Werde ich aktiver, wenn ich mich auf etwas Bestimmtes berufe?

Die Kunst der kleinen und sichtbaren Schritte

Haben Sie auch manchmal die Idee etwas Großartiges erreichen zu wollen, wie z.B. die eigene Berufung zu finden, und schrecken dann vor der Größe Ihres Vorhabens zurück? Schließlich steckt in "großartig" das Wort "groß" und somit mächtig drin. Oder Sie fangen hochmotiviert mit Ihrem Vorhaben an und verlieren Ihre Motivation nach ein paar Tagen, Wochen oder Monaten? Ich kenne solche Einstellungen und Gefühle gut, denn ich gehe gerne strategisch an Aufgaben heran und überfordere mich durch den dadurch entstehenden Umfang selber. Häufig lasse ich nach einer toll ausgearbeiteten Konzeption die Finger ganz davon.

Wertschätzung und Berufung

Inspiriert durch die Blogparade von Martina Baehr zum Thema Wandel durch Wertschätzung habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht, was ich unter Wertschätzung verstehe und was sie mit der eigenen Berufung zu tun hat. Wie definiere ich Wertschätzung? Und inwiefern ist sie für die eigene Berufung wichtig?

Zunächst einmal herzlichen Dank für die bisherigen Beiträge der Blogparade und die wunderbare Zusammenfassung durch Martina Baehr. Ich hatte meinen Blogpost eigentlich schon fertig, wollte vor der Veröffentlichung jedoch unbedingt wissen, was andere zum Thema "Wertschätzung" zu sagen haben. Also, habe ich alle aufmerksam gelesen. Dank der unterschiedlichen Beiträge habe ich meine Auslegung von Wertschätzung noch einmal hinterfragt und bin zu einem ganz neuen Ergebnis gelangt.

Eigene Berufung aus den Bedürfnissen anderer ermitteln

Viele Menschen, die auf der Suche nach ihrer Berufung sind, sagen mir, dass sie sehr vielfältig interessiert sind. Sie bringen viele Fähigkeiten und Talente mit und mindestens ebenso viele Dinge begeistern sie.  Es fällt ihnen schwer, sich auf eine Sache festzulegen, denn dann haben sie gleichzeitig das Gefühl etwas anderes damit aufzugeben. Ich verstehe das gut und habe mich auch immer wieder gefragt, welche gute Frage ich diesen Menschen in meinen Coachings mit auf den Weg geben kann. Ein Buch und die Geschichte einer Frau, die ich in Neuseeland kennenlernen durfte, haben mich auf eine Lösung gebracht.

Talente, die nicht zur Berufung passen?

Im letzten Blogbeitrag "Die eigene Bestimmung finden" habe ich eine Kurzanleitung einer ganzheitlichen Methode vorgestellt, die ich auch bei einem Vortrag in der letzten Woche interessierten Frauen des Bonner Soroptimist International Clubs präsentiert habe. Daraufhin wurde ich von einer Teilnehmerin gefragt, was denn mit Talenten sei, die nicht zu ihrer Berufung passen. Das ist eine interessante Frage, der ich mich in diesem Blogpost widme.

Die eigene Bestimmung finden - eine Kurzanleitung

"Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf."

Oscar Wilde

Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch eine Bestimmung oder eine Mission in sich trägt, die er gerne leben möchte. Etwas für das sie oder er geboren wurde, eine ganz bestimmte Aufgabe in ihrem oder seinem Leben. Häufig haben wir nur verlernt - so erging es mir auch - auf die Hinweise zu achten, die uns auf unsere Aufgabe aufmerksam machen. Und so kommt es, dass leider nur einige wenige zu den Sternen aufblicken. Ein eindeutiger Satz zu Ihrer Bestimmung bringt die für Sie wichtigsten Dinge im Leben in den Fokus und macht Ihnen klar, wer Sie sind, was Sie tun und warum Sie es tun. Im Folgenden stelle ich Ihnen eine Kurzanleitung vor, mit deren Hilfe ich meiner Bestimmung auf die Spur gekommen bin. Sie können diese Übung im Selbstcoaching-Verfahren mit sich allein durchführen oder Sie suchen sich einen Partner, der Ihnen die Fragen stellt.

Auf der Suche nach einer SINNvollen Tätigkeit?

Im Rahmen meiner Berufungs- und Visionscoachings begegne ich häufig Menschen, die genau definieren können, was sie in Bezug auf ihre berufliche Tätigkeit nicht mehr wollen. Wenn ich sie jedoch frage, was sie stattdessen machen möchten, sind sie eher sprachlos.  Insgeheim oder auch laut geäußert stellen sich viele die Frage, welchen entscheidenden Beitrag sie in der Welt leisten wollen und wie sie diesen in ihr Leben integrieren können. Wie bei einer gefundenen Schatzkarte lässt sie der Wunsch, den Schatz zu finden nicht mehr los. Doch mit dem Angehen, Verändern und Umsetzen tun sich viele schwer.

Der richtige Weg

Diese Woche bin ich zwei Menschen begegnet, die sich die Frage stellen, ob sie noch auf dem richtigen Weg unterwegs sind. Woraufhin ich sie gefragt habe, woran sie erkennen, was für sie "der richtige Weg" ist. Es wäre so ein Gefühl, antworteten sie unisono, welches sie nicht näher beschreiben könnten. Beide sind sich nur sicher, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen soll. In welche Richtung sie sich bewegen wollen, ob sie das Gewohnte loslassen können und ob sie überhaupt den Mut für eine Veränderung mitbringen, wissen sie nicht.

Kurz notiert - Barcamp Business "Du bist Wirtschaft"

Mitte März hatte ich mich zum Barcamp Business "Du bist Wirtschaft" im Coworking4you Raum in Overath angemeldet, weil mich die liebe Kollegin Martina Baehr darauf aufmerksam gemacht hatte. Ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben, was mich dort erwartet, habe ich mich neugierig auf das Format und die Inhalte eingelassen. Hier berichte ich was mich in Bezug auf dieses Blogthema fasziniert hat, wen ich dort getroffen und was ich mitgenommen habe.

Lebendige Beispiele - Der Fotograf Ferhat Bouda

In der Theorie klingen viele Methoden und Tipps gut und rational nachvollziehbar. Doch häufig setzen wir uns erst in Bewegung, wenn sie uns berühren und zu Herzen gehen. Unter der Rubrik "Lebendige Beispiele" stelle ich Euch Menschen aus meinem Umfeld vor, die es geschafft haben. Sie alle hatten eine Vision, die sie intrinsisch motiviert und die sie konsequent - wenn zum Teil auch über einen langen Zeitraum, mit vom Verstand geprägten Zweifeln oder unter großer Anstrengung - verfolgt haben. Ihr Antrieb speist sich durch ihre innere Überzeugung, ihr Erfolg steht ihnen gut.

Kurz notiert - Beitrag zum Erfahrungstreffen Bonner Existenzgründerinnen

"Ich werde mein Angebot noch einmal überdenken." "Ich merke, dass ich mich mit meinem Unternehmen genauer positionieren muss." "Wie komme ich dahinter, was mir am meisten Spaß macht, denn mich begeistert so viel?" Das waren nur einige der Rückmeldungen und Fragen nach meinem gestrigen Beitrag zu einem der regelmäßigen Erfahrungstreffen der Bonner Existenzgründerinnen in "Der Glocke" in Bonn/Hangelar.

Aufgeschnappt - Beim Friseur

Unter der Überschrift "Aufgeschnappt" berichte ich über kleine Erlebnisse, Anekdoten oder Geschichten, die mir im Alltag begegnen und mit den Kernthemen dieses Blogs "Mission, Vision, Ziele" zu tun haben.

Im letzten Blogbeitrag "Zufällig oder zielstrebig erfolgreich?" habe ich u.a. darüber berichtet, dass eine Vision dazu beiträgt, sich auf das zu fokussieren, was einem wichtig ist, und dass sich nach einer schriftlichen Zielfixierung, passende Elemente förmlich vor die Füße schmeißen. So ist es mir gestern beim Friseur ergangen.

Zufällig oder zielstrebig erfolgreich?

"Du spürst die Begeisterung in Dir, wenn Dein Geist immer um Dein Thema kreist."

Selbständige haben den Weg ins eigene Unternehmertum häufig gewählt, weil sie etwas gestalten und bewegen wollen oder die Freiheit der Selbstbestimmung genießen. Doch wer nicht im Fokus hat, um was es ihm/ihr wirklich geht, springt auf jede Gelegenheit zur Geschäftsanbahnung auf und verzettelt sich schnell. Und dann wird die gewonnene Freiheit eher zur Qual. Das ist nur ein Aspekt, warum eine Mission, eine Vision und das Setzen von Zielen nicht nur für die Berufstätigkeit – natürlich auch für Organisationen, sondern für das ganze Leben wertvoll sind.

Mission, Vision und Ziele – Eine Einführung

"Dem weht kein Wind, der keinen Hafen hat, nach dem er segelt."

Michel de Montaigne

Nach einigen Jahren Erfahrung, vielen gelesenen Büchern und der Erfüllung eines eigenen Traums, habe ich das Gefühl, dass ich der Welt etwas über meine Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse rund um die Themen Mission, Vision und Ziele zu sagen habe. Ich freue mich, wenn Ihr („Sie“ klingt mir an dieser Stelle zu distanziert) mir Feedback zu meinen Impulsen und Anregungen liefert. Denn für mich ist ein Blog eine interaktive Plattform, die durch die Kommentare von Andersdenkenden und Andersempfindenden bereichert wird.

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