Metamorphose als Metapher für beruflichen Wandel

Jedes Jahr um diese Zeit, im beginnenden Frühling, bin ich beeindruckt von den zarten Knospen, die aus scheinbar abgestorbenem Geäst sprießen und erfreue mich daran. Im diesjährigen Frühlingserwachen habe ich mir das erste Mal die Frage gestellt, wie wir die in der Natur an vielen Stellen zu beobachtende Metamorphose als Metapher für eine berufliche Wandlung nutzen können. Wie können wir im übertragenen Sinn aus einem kargen Ast zum blühenden Strauch, einer Raupe zum Schmetterling oder von der Kaulquappe über den Frosch zum Prinz bzw. zur Prinzessin werden?

Dem Zufall auf die Sprünge helfen - 4-stufige Coaching-Methode

In meinem Blogbeitrag "Zufällig oder zielstrebig erfolgreich?" vom Februar 2016 habe ich über die Vorteile einer Rahmen setzenden und eher zielstrebigen Vorgehensweise bei der beruflichen Neuorientierung geschrieben. Heute - ein Jahr später und um etliche Erfahrungen reicher - würde ich den Beitrag "Sortiert, zufällig und zielstrebig erfolgreich!" betiteln. Woher kommt mein Sinneswandel?

Der Baum als Wegweiser für die Zukunft

So wie die Zyklen in der Natur, und im speziellen eines Laubbaums, ist auch das menschliche Dasein  von einem ständigen rhythmischen Wandel geprägt. Die Natur lehrt uns, dass nach dem Verwelken und der Ruhe auch wieder neue Blüten und Blätter sprießen und Früchte reifen. Und jedes Jahr wächst der Baum um ein paar Zentimeter. Wie können wir dieses Wissen um den natürlichen Kreislauf eines Baumes für unser Leben nutzen? Was ist verwelkt und will losgelassen werden, damit Neues sprießen kann? Was reift heran? Was wächst? Wann brauchen wir Ruhe? Und was ist vielleicht von Efeu überwuchert und nimmt uns die Kraft unsere Eigenart zum Ausdruck zu bringen?

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